Die Myasthenia gravis ist eine seltene neuromuskuläre Erkrankung, deren Leitsymptom eine belastungsabhängige Muskelschwäche ist, die sich in Ruhe wieder bessert. Sie zählt zu der Gruppe der Autoimmunerkrankungen. Erste Anzeichen einer Myasthenie sind häufig Doppelbilder und ein hängendes Augenlid, medizinisch Ptose genannt. Die Therapie der Myasthenie erfolgt in der Regel mit einem Immunsuppressivum (meist Azathioprin) und Acetylcholinesterase-Hemmern (Pyridostigmin). Auch die Thymektomie (Entfernung der Thymusdrüse) spielt bei der Myasthenia gravis eine große Rolle.
Wenn Sie mehr über das Krankheitsbild der Myasthenia gravis erfahren wollen, können Sie sich hier unsere Patientenbroschüre
"Zurück zur Bewegung" kostenlos downloaden (pdf, 930 kb).