1960 wurde der Hauptsitz der Firma von Hamburg nach Marburg verlegt.
Die auf einem Areal von ca. 40.000 m² errichteten Produktions- und Verwaltungsgebäude wurden von der hessischen Landesregierung für ihre funktionelle und architektonische Gestaltung ausgezeichnet.
1967 wurden die Produktion und das Lager erweitert.
1971 wurde ein neues Laborgebäude errichtet, um sich insbesondere mit Darreichungsformen und Wirkstoffen für eine kontrollierte Freisetzung zu beschäftigen. Durch Entwicklung einer speziellen Galenik ist es dort zum Beispiel gelungen, Arzneimittel in Form von Pellets herzustellen, die ihre Wirkstoffe bedarfsgerecht und kontrolliert über längere Zeiträume freisetzen.
Diese Retardpräparate waren es auch, die ab 1982 den Startschuss zur Auftragsherstellung zunächst für ausländische Firmen gaben.
Ab 1989 umfasst die Produktion praktisch alle feste Formen für Partner im In- und Ausland.
Ab 1990 gehörte Temmler Pharma zur ASTA Medica-Gruppe. Neben Arzneimitteln für die Bereiche Gastroenterologie und Migräne/Schmerz bildete das Indikationsgebiet Pulmologie den Schwerpunkt des Präparateprogramms.
1998 übernahm Temmler Pharma 17 etablierte Produkte, die zur sinnvollen Erweiterung der Produktpalette insbesondere im ZNS-Bereich führten.